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Strahlungswerte in Relation
Kurzinfo + Schaubild
- Wieviel Mikrosievert / Millisievert verträgt der Mensch?
Es herrscht an vielen Stellen Verwirrung bzgl. der verwendeten Einheiten für die in Fukushima gemessenen Strahlungswerte. Häufig wird dabei Millisievert mit Mikrosievert verwechselt. Unser Schaubild bringt Licht in den Einheiten-Dschungel.
Hierzulande werden radioaktive Strahlungswerte üblicherweise in Sievert und seinen Untereinheiten angegeben. Dabei kann es schon mal passieren, dass die Werte durcheinandergeraten. War es jetzt Milli- oder Mikrosievert? Und wie rechnet man das eigentlich um? Wieviel Sievert darf man über das Jahr verteilt ausgesetzt sein, ohne dass sich Symptome einer Verstrahlung zeigen?
Diese Fragen beantwortet unser Schaubild. Wir nennen allgemein gültige Grenzwerte bzw. Näherungswerte für Deutschland und Japan. Außerdem setzen wir einige im März / April 2011 in und um Fukushima gemessene Strahlungswerte in Relation zu den Grenzwerten, um so eine bessere Zuordnung zu ermöglichen.
Umrechnung von Sievert-Einheiten
Für alle, die es sofort wissen wollen, hier die Umrechnungsformel:
1 Sievert = 1.000 Millisievert = 1.000.000 Mikrosievert
bzw. in abgekürzter Form:
1 Sv = 1.000 mSv = 1.000.000 µSv.
Anders ausgedrückt gilt:
1 Millisievert = 1.000 Mikrosievert
bzw.: 1 mSV = 1.000 µSv
Woher kommt die Maßeinheit Sievert?
Rolf SievertRolf Maximilian Sievert (* 6. Mai 1896 in Stockholm; † 3. Oktober 1966 in Stockholm) ist der Namensgeber für die Maßeinheit "Sievert". In seiner Diplomarbeit befasste er sich mit der Strahlungsintensität eines Radiumpräparats. Hier ließ sich bereits der spätere Schwerpunkt seiner Forschung erkennen. Als Physiker machte er sich um die Einführung und die Weiterentwicklung des Strahlenschutzes verdient.
Nach Rolf Maximilian Sievert wurde die Maßeinheit Sievert (Einheitenzeichen: Sv) der Äquivalentdosis benannt.
Text: © V.Nagata, JAPAN access





