Nächste Events

Taiko-Unterricht

Mai Montag, 20., 20:00 Uhr

Taiko-Unterricht Taiko-Unterricht für Anfänger und...

Taiko – Japanisches Trommeln

Mai Donnerstag, 23., 18:00 Uhr

Training: Donnerstags 18-22 Uhr. Infos und Anmeldung:...

Uni-Go-Gruppe Hamburg

Mai Donnerstag, 23., 18:00 Uhr

Die Go-Gruppe der Uni  Hamburg trifft sich jeden...

Eventlist-Teaser Modul by Eifel Webdesign ezuri.de
Event-Kalender
<<  Mai 2013  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
    1  2  3  4  5
  
Anmelden



Magazin > Japan-Einblicke > Asakusa ist eine Hure (10-tlg.)
Beitragsseiten
Asakusa ist eine Hure (10-tlg.)
2: Die Götter wollen unterhalten sein
3: Baumscheren nur von Familie Hirano
4: Wir halten hier zusammen
5: Zum Dessert ein bisschen Glück
6: Vor der eigenen Haustür fegen
7: Touristen glauben, sie seien in einem Fest
8: Der Sohn von Kim Jong Il war da
9: Geisha ist ein Job. Schön, aber hart
10: Abendstimmung in der Nakamise
Alle Seiten

Geisha ist ein Job. Schön, aber hart
Auf halbem Weg zum Sensoji und doch Welten von ihm entfernt malt Norie ihren Mund gerade zu einer kleinen roten Kirsche. Wirtschaftswissenschaften hat sie studiert, und manchmal hört sie Rockmusik, surft im Internet oder schreibt sms an ihre Freundinnen. Bevor sie sich am Nachmittag in einem kleinen Okiya-Haus hinter der Kototoi dori in einen Schmetterling der Nacht verwandelt. Mit prächtigem Kimono und weissem Gesicht.

Norie ist eine Geisha, wie schon ihre Mutter und Grossmutter. Eine Frau, zu deren Geheimnissen ihr Geburtsjahr gehört, denn «eine Geisha hat kein Alter». Die Zeiten, in denen eine Geisha mit ihren «Schwestern» unter der Knute ihrer Okasan, einer Art Ziehmutter, in der Okiya lebte, sind längst vergangen. Norie und ihre Kolleginnen leben in eigenen Wohnungen und kommen vor den Engagements nur zum Umziehen in das Geisha-Haus. «Manchmal fragt mich ein ausländischer Kunde, ob ich damals von meinen Eltern verkauft wurde», amüsiert sie sich.

► Anzeige

du - Zeitschrift für Kultur
Ausgabe 773
Thema: Tokyos altes Herz. Bei Kannon, der glücklichen Göttin
ISBN 978-3-03717-031-1
12,- Euro, 20 CHF
erhältlich im Buchhandel, am Kiosk oder unter www.dumag.ch

Die meisten Okiyas haben heute Websites, und die Mädchen bewerben sich übers Internet. «Geisha ist ein Job. Schön, aber hart. Und leider viel zu selten geworden.» 394 Teehäuser mit Geishas weist der Vergnügungsführer von 1869 noch für Asakusas Tempelbezirk aus, die Geisha-Vereinigung stiftete sogar die grosse Steinlaterne am Sensoji, verziert mit den Namen der edlen Damen. Heute sind beim «Kenban», der offiziell zuständigen Geisha-Agentur in Asakusa, nur noch einundfünfzig Geishas registriert, vierzig davon arbeiten tatsächlich als exquisite Unterhalterinnen.



 


Lesetipps:

  • Facebook
  • linkedin
  • Twitter
  • Yahoo
Jetzt Fan werden!


Ihr Spezialist für Japan-Service in Düsseldorf
Ihre Zielgruppe sind Japaner? Wir haben das Know-How!
Mehr darüber...

Sie wollen originale, japanische Gerichte?
Finden Sie authentisch-japanische Restaurants, Lebensmittelgeschäfte und Bäckereien in ganz Europa.
Klicken Sie mal rein...

Anzeigen