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| Ein deutscher Akupunkteur in Japan |
| Auf nach Japan! |
| Der Weg in die Selbständigkeit |
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Fünf Jahre später habe ich dann einen Rucksack gepackt und mich - natürlich gegen den Willen meiner Eltern - mit einem Einfachfahrschein für die Transsibirische Eisenbahn auf den Weg gemacht. Eine Reise, die bis nach Yokohama insgesamt 2 Wochen gedauert hat. Zweifel an meinem Entschluss nach Japan zu fahren und der Durchführbarkeit meiner Pläne hatte ich während der 5 Jahre von der Fernsehsendung (mit 17) bis zu meiner tatsächlichen Abreise (mit 22) nie!
Der Autor führt die Teezeremonie durch. © Blasejewicz
Das „Enma Do“ innerhalb des Enkakuji-Tempelbezirks. Dort hat Priester Suhara ein Kyudo Dojo eingerichtet. © Blasejewicz Nach Änderung meines Visums habe ich die folgenden 2 Jahre wirklich genossen. Mehrfach wöchentlich Kyudo Übungen, Tee Zeremonie Übungen, tägliche Tai Chi Übungen auf einer die Sagami Bucht überblickenden Bergspitze ...
Während dieser Zeit habe ich natürlich auch einige Japaner kennen gelernt. Darunter einige gute Freunde, mit denen ich heute noch Kontakt habe - und natürlich meine Frau. Die Beziehungen zu Japanern haben sicher viel zu meinen Japanischstudien beigetragen.
Zu Problemen kommt es aber, wenn man als Ausländer annimmt, dass die Japaner "richtiges" Japanisch = Hochjapanisch sprechen. Von den männlichen Bekannten habe ich mir unwissentlich ein nicht so sehr wünschenswertes, umgangssprachliches Vokabular angeeignet.
Der Autor mit seiner Frau. © Blasejewicz
Von meiner Frau und anderen weiblichen Sprachschülern habe ich auch viel gelernt. Nur wusste ich damals noch nicht, dass es hierzulande eine "Frauensprache" und eine "Männersprache" gibt. Und wenn man als Mann Frauensprache verwendet, fällt man sehr unangenehm auf.



