Sehr traditionelle, alltägliche Holzschlappen mit Zehenriemen und 2 Holzstegen als Absatz. Kein Unterschied zwischen Rechts und Links. Männer- und Frauen-Geta unterscheiden sich vor allem in der Form und im Dekor des Hanao (Zehenriemen). Wird meistens ohne Tabi getragen. Zu Yukata z.B. bei Sommerfesten oder zu Hause als Gartenschuh. Sumo-Ringer niederen Ranges tragen ebenfalls Geta.
Weites Beinkleid aus festem Stoff mit 5 Falten vorne und 2 hinten. Traditionell aus Seide, heutzutage auch aus Mischgewebe erhältlich. Als Hosenrock oder Hose erhältlich. Der Hakama wird über dem Kimono getragen und in der Taille mit 4 angenähten Bändern gebunden. Zuerst nur von Männern getragen, später dann auch von Frauen.
Einfarbiger, halbformeller Kimono ohne Familienwappen für verheiratete und ledige Frauen. Wird z.B. von Hochzeitsgästen, aber auch zu Besuchszwecken getragen. Das Muster kann sich über die untere Hälfte und einen Ärmel ziehen oder auch über den gesamten Kimono. Ärmellänge bis zur Hüfte.
Ungefütterter Unterkimono aus leichter Seide oder Kunstfaser. Dient zum Schutz des Kimono vor Verschmutzung durch Körperkontakt. Wird unter dem Kimono und über der Unterwäsche getragen. Man bindet den Juban mit schmalen Bändern, um ihn zusammenzuhalten. Juban in Halblänge nennt man "Han-Juban". Nur Yukata trägt man ohne Juban.
Familienzeichen, wörtl. "Haus-Zeichen". Früher als Symbol für Samuraifamilien v.a. auf der Kleidung verwendet, im Krieg auch auf Bannern. Heute trägt man Kimono mit 1, 3 oder 5 Kamon bei formellen Anlässen. Kimono mit Kamon werden von beiden Geschlechtern getragen. Man nennt sie Montsuki. Einige Kamon gibt es schon seit Jahrhunderten, viele andere wurden auch nach dem Untergang der Samurai noch neu gestaltet.
Traditionelle japanische Kleidung ohne Verschlüsse. Knöchellang, mit weiten Ärmeln, links über rechts zu schließen.
Überjacke für den Kimono. Im Gegensatz zum Haori ist der Michiyuki länger und wird mit Knöpfen geschlossen. Der Halsausschnitt ist rechteckig. Es kann auch eine verdeckte Tasche vorhanden sein.
Seidenkimono mit 1, 3 oder 5 Familienzeichen / Kamon: Bei 5 Kamon befindet sich eins zwischen den Schulterblättern, zwei auf den rückwärtigen Ärmeln und zwei über der Brust. Ein klassischer Montsuki ist schwarz mit weißen Familienzeichen.
Traditionelle japanische Fußbekleidung aus festem Gewebe mit einer Unterteilung für die Großzehe. Die Sohle besteht aus etwas dickerem Material. Die klassische Variante wird mit Haken und Ösen (kohaze) über der Ferse geschlossen. Weiß oder Schwarz sind Standardfarben, andere Farben sind auch erhältlich. Moderne Tabi gibt es in elastischer Kunstfaser ohne Kohaze in vielen Farben und Dekoren.
Schlappen mit Zehenriemen, bei denen die Großzehe von den anderen Zehen durch einen Riemensteg getrennt ist. Zori sind meistens aus Textil, Leder oder Kunstleder. Männer-Zori haben eine rechteckige Grundform mit abgerundeten Ecken. Frauen-Zori sind schmaler und leicht oval. Es gibt keinen rechten und linken Zori, sondern bei beiden ist der Riemensteg genau mittig angeordnet.