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Asakusa ist eine Hure , Teil 7 weiter zu Teil 8/8 |
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Der Sohn von Kim Jong Il war da Darüber ist auch das alte Kurtisanenviertel Yo-shiwara müde geworden. Nicht mal auf der Strassenkarte ist das Viertel eingetragen, auf dem Weg vom Tempel ins einstige Mekka der Schönheit steht die Hässlichkeit Spalier – graue Wohnblocks, breite Asphaltbänder, billige Lovehotels, in die sich die Lust nur mühsam schleppt.
1958 hatten die Amerikaner die Bordelle geschlossen. Liebe darf man offiziell nicht kaufen in Japan. Allenfalls das Vergnügen, sich in einem warmen Bad zu entspannen und sich anschliessend massieren zu lassen. «Mit fünf Kunden am Tag ist es okay für mich», sagt Rika aus dem «Blue Note», eine Thai wie viele ihrer Kolleginnen, die halbnackt und irgendwie-um-die-20-Jahre-alt darauf warten, dass sie einen Fremden mit Flüssigseife und ihrem Körper abreiben können. «Für mich wären auch Ausländer okay, aber die wollen sie hier nicht.» Vor ein paar Jahren, davon erzählen sie heute noch, war der älteste Sohn des Nordkorea-Diktators Kim Jong Il da, im teuren «Y»-Soapland. Einer mit Geld, der es auch ausgeben wollte. «Der hätte lieber zu mir kommen sollen», lacht Rika. Natürlich wird sie zurückgehen irgendwann, mit viel Geld in der Tasche, natürlich wird sie heiraten, ein guter Mann und Kinder gehören in ihre Tagträume. Wenn sie erst mal fertig ist mit Yoshiwara, diesem Niemandsland mit den vergessenen Häuserzeilen. (Zur Fortsetzung hier klicken... ) • weiter zu Teil 8/8 : "Geisha ist ein Job. Schön, aber hart"
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