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Rendezvous mit Godzilla Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 |
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An einem klaren Tag im Frühling des Jahres 1954 Und so geschah es, dass einer der erfolgreichsten japanischen Filme aller Zeiten beinahe nicht gedreht worden wäre – bei den Männern handelte es sich um Ishiro Honda, Regisseur, und Eiji Tsuburaya, Fachmann für Spezialeffekte. Die beiden hatten lediglich Godzillas filmischen Weg der Zerstörung durch die Hauptstadt besprechen wollen. In Japan heißt das liebenswerte Gummimonster übrigens gojira – eine Kreuzung aus gorilla und kujira (Japanisch für „Wal“). Gojira lautete ursprünglich der Spitzname eines Angestellten der Toho-Studios – ob jener in Bezug auf das neue Monster um seine Meinung gebeten worden ist, habe ich leider nicht herausgefunden. Über ein halbes Jahrhundert später kann sich die Bilanz des „Affenwals“ sehen lassen: stolze 27 Filme, die über 100 Millionen Zuschauer in die Kinopaläste lockten. Dazu kommt – wichtiger als alles andere – ein Stern im berühmten Walk of Fame in Los Angeles. Während der feierlichen Zeremonie auf dem Hollywood Boulevard bedankte sich Godzilla für diese Ehre, die zuvor nur zwei anderen Japanern zugekommen ist (falls Sie gerade etwas zu schreiben haben: Sesshu Hayakawa und Mako Iwamamatsu), indem er wild brüllte und weißen Rauch ausstieß. Immerhin zeigte er sich damit eloquenter als Arnold Schwarzenegger, wenngleich wir mit Godzillas Ernennung zum Gouverneur von Kalifornien nicht in naher Zukunft rechnen sollten.
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